(329) Bullenklatschen

Am Sonntag (20.05.2012) ist mal wieder das Hallenser Team mit einer Erstausstrahlung an der Reihe. Der vorletzte Fall des „Dreiergespanns“ Schmücke / Schneider / Lindner titelt etwas reißerisch „Bullenklatschen„. Für Schmücke und Schneider ist es immerhin der 49. Fall und für Nora Lindner die 7. gemeinsame Ermittlung.

Bei einem Einsatz wegen Ruhestörung kommt es in Halle zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit den Gästen eines Hoffestes. Die junge Polizistin Ilka Grein wird bei dem Versuch, sich vor den Angreifern in Sicherheit zu bringen, niedergeschlagen. Ihr Kollege Nils Rotter wird erschossen. Als Schmücke, Schneider und Nora Lindner eintreffen, finden sie ein Schlachtfeld vor.
Die Untersuchung des Tatortes ergibt, dass in der Hinterhofwerkstatt ein Schusswechsel stattgefunden hat. Die sichergestellten Patronenhülsen haben alle das gleiche Kaliber und stammen vom selben Hersteller, wie die Munition der Polizei. Haben hier Polizisten in einer unübersichtlichen Situation aufeinander geschossen?
Bei einer Gegenüberstellung im Präsidium kann Ilka Grein unter den Festgenommenen einen der Angreifer identifizieren, die sie in die Werkstatt gejagt und dort bewusstlos geschlagen haben. Bei seiner Vernehmung gelingt es Schmücke und Schneider, das Schweigen des jungen Punkers zu brechen. Er gibt den Namen eines weiteren Beteiligten an der gewalttätigen Auseinandersetzung preis: Jürgen Baumann alias Pike. Baumann ist bereits bei diversen Ausschreitungen im gesamten Bundesgebiet auffällig geworden und vorbestraft wegen illegalen Waffenbesitzes. Die Auswertung der Fingerabdrücke am Tatort bestätigt den Verdacht der Kommissare gegen ihn. Doch ist er wirklich der Todesschütze?
Beim Abgleich weiterer Fingerabdrücke kommt es zu einer Überraschung. Johannes Majewski, der wegen versuchten Totschlags an einem Polizisten eine Haftstrafe verbüßt, hatte an dem Tag Hafturlaub und war am Tatort. Doch welches Motiv sollte er für die Tat haben?
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen verstrickt sich Ilka Grein allerdings in immer neue Widersprüche. Die junge Polizistin muss ihre anfänglichen Beteuerungen korrigieren, in der Werkstatt nicht geschossen zu haben. Und: Sie hatte ein Verhältnis mit dem getöteten Kollegen. Beide kannten darüber hinaus den Verdächtigen Majeweski …
(Text: ARD)

Advertisements
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Filme.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s