(334) Laufsteg in den Tod (MDR 2013)

Der 50. und nunmehr letzte Fall der MDR-Kommissare Schmücke und Schneider wird am 3. März 2013, 20:15 Uhr in der ARD gezeigt. Für Oberkommissarin Nora Lindner ist es ebenso der letzte Fall, diese Rolle war insgesamt 8 Mal im Einsatz.

Die Produktionszeit des Films war vom 11. September bis zum 10. Dezember 2012. Gedreht wurde in Wörlitz, Wittenberg, Dessau, Ferropolis und Umgebung.

Inhalt:
Schmücke und Schneider befinden sich bereits im wohlverdienten Wochenende, als sie an einen Tatort gerufen werden. Ein junges Mädchen ist tot. Das Opfer war Teilnehmerin eines Model-Castings und ist während eines Fotoshootings auf Ferropolis plötzlich zusammengebrochen. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Alle Anzeichen deuten auf eine Vergiftung hin. Wer hatte ein Motiv, das Mädchen zu töten? Hat vielleicht eines der anderen Models versucht, auf diese Weise eine Konkurrentin aus dem Weg zu räumen? Könnte es sich auch um eine Verwechslung handeln und schlägt der Täter womöglich erneut zu? Sylvia Gregori, die das Casting-Event seit mehreren Jahren mit ihrem Ehemann Paolo Gregori und dem Stylisten Jérôme Bonnair veranstaltet, kann nicht glauben, dass die Tat mit dem Wettbewerb im Zusammenhang steht. Aus Sicht der Veranstalter gibt es deshalb auch keinen Grund, das Auswahlverfahren abzubrechen. Schmücke traut dem Trio um Sylvia Gregori jedoch nicht über den Weg. Der Verdacht gegen die Veranstalter erhärtet sich für ihn, als er auf das Foto eines früheren Wettbewerbs stößt, auf dem eine Vermisste aus einem alten, ungelösten Fall zu sehen ist. Während Schmücke beginnt, dieser Spur nachzugehen, bezweifeln Schneider und Lindner diesen Zusammenhang. Im Zuge ihrer Ermittlungen gerät Paolo Gregori unter Verdacht. Er hatte ein Verhältnis mit dem Opfer und in der Vergangenheit hatte es bereits einmal ein Ermittlungsverfahren gegeben. Auch damals ging es um eine sexuelle Beziehung zu einer Minderjährigen. Droht Gregori womöglich erneut eine Anzeige? Hat er das junge Mädchen deshalb aus dem Weg geschafft? Oder hat Gregoris Frau Sylvia von der Affäre Wind bekommen und ist das Motiv für die Tat Eifersucht? Der Tod einer weiteren Teilnehmerin des Wettbewerbs bringt eine unerwartete Wendung in den Fall und die Kommissare erkennen, dass das Model-Casting für schockierende kriminelle Machenschaften genutzt wird. Ein letzter großer Fall, den Herbert Schmücke und Herbert Schneider erfolgreich lösen, bevor sie sich in den Ruhestand verabschieden.

Besetzung
Hauptkommissar Herbert Schmücke: Jaecki Schwarz
Hauptkommissar Herbert Schneider: Wolfgang Winkler
Oberkommissarin Nora Lindner: Isabell Gerschke
Rosamunde Weigand: Marie Gruber
Gabi Rössner: Karin Düwel
Sylvia Gregori: Sonja Kirchberger
Paolo Gregori: David Rott
Jérôme Bonnair: Thomas Rath
Nadine Grade: Lisa Tomaschewsky
Martin Wulkesch: Christopher Reinhardt
Heike Glaser: Carolin von der Groeben
Milena Rodowicz: Nathalie Thiede
Janin: Sara Kulka
Lisa Benthin: Muriel Wimmer
Frau Benthin: Simone Kabst
Jacek Rodowicz: Janusz Cichocki
Katrin Lukas: Katrin Pollitt
u.a.

Drehbuch: Hans Werner, Peter Gust
Regie: Hans Werner

(Quelle: ARD, MDR)

Sendetermine 04. – 10.03.2013

Mo 04.03.2013
21:00 HR (227) Bei Klingelzeichen Mord
Mo 04.03.2013
22:45 RBB (265) Heimkehr in den Tod
Di 05.03.2013
00:35 ARD (335) Laufsteg in den Tod
Di 05.03.2013
22:50 MDR (051) Holzwege
Fr 08.03.2013
22:00 ARD (316) Feindbild
Sa 09.03.2013
00:25 Einsfestival (316) Feindbild
Sa 09.03.2013
22:45 NDR (157) Blue Dream – Tod im Regen
So 10.03.2013
01:20 HR (118) Der Mann im Baum

DDR TV-Archiv: “Der Staatsanwalt hat das Wort” Box 4

Der Staatsanwalt hat das Wort-Box 4
DDR 1977-1978, Laufzeit:661 Min.,
Regie: Horst Zaeske, Peter Vogel, Hans-Werner Honert, Hans Knötzsch, Vera Loebner, Edgar Kaufmann, Gerd Kell
Darsteller: Peter Przybilski, Annekathrin Bürger, Evelyn Opoczynski, Gunter Schoß, Barbara Dittus, Jenny Gröllmann, u.v.m.
Drehbuch: Ulrich Waldner, Ingeborg Nössing, Siegfried Pfaff, Karl-Heinrich Bonn, Edgar Kaufmann, Gerhard Jäckel, Dorothea Kleine
Musik: Uwe Ködderitzsch
Schnitt: Dagmar Brähmisch, Renate Müller, Margit Schulz
Kamera: Horst Klewe, Winfried Kleist, Wolfgang Voigt

Der Staatsanwalt, Dr. Peter Przybylski, hat erneut das Wort und kommentiert als Moderator der Sendereihe diverse authentische Gerichtsfälle aus der DDR.
In dieser Ausgabe geht es unter anderem um Betrug, Manipulation, schweren Diebstahl und problematische Liebesbeziehungen.
Namhafte Autoren, Regisseure und Schauspieler sowie die wirklichkeitsnahe Darstellung des Alltags in der DDR sorgten für einen anhaltenden Zuschauererfolg dieser Sendung.

SPEZIFIKATION
Laufzeit: 661 Minuten
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Videostandart: PAL
Regionalcode: 2
Verpackungsart: 3er Digi Pack im Schuber
EAN: 4028951491377

DATEN
Veröffentlichung: 14.02.2013
Produktionsjahr: 1977 – 1978
Produktionsland: DDR
FSK: Ab 12 Jahren
Farbmodus: Schwarz/Weiß
Sprachen: Deutsch

EPISODEN
(049) Eine Waschmaschine
(050) Wenig gebraucht, fast neu
(051) Ein Strauß roter Nelken
(052) Die Zechtour
(053) Eine Drachme aus Syrakus
(054) Fahrspuren
(055) Ich kündige
(056) Der Kurschatten
(057) Meine Frau

BONUS
2 Telelotto Kurzkrimis
Biografie Dr. Peter Przybylski
Trailer DDR TV-Archiv

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Sendetermine 25.02. – 03.03.2013

Mo 25.02.2013
22:45 RBB (126) Variante Tramper
Di 26.02.2013
22:50 MDR (050) Ein unbequemer Zeuge
Mi 27.02.2013
22:05 MDR (270) Die Tote aus der Saale
So 03.03.2013
01:20 HR (136) Tödliche Träume
So 03.03.2013
20:15 ARD (335) Laufsteg in den Tod
So 03.03.2013
21:45 Einsfestival (335) Laufsteg in den Tod
So 03.03.2013
22:55 3sat (111) Unheil aus der Flasche
So 03.03.2013
23:45 Einsfestival (335) Laufsteg in den Tod

Deutscher Schauspielerpreis an BR-Polizeiruf „Schuld“

Der Deutsche Schauspielerpreis in der Kategorie „Bestes Ensemble“ wurde am 11. Februar 2013, im Berliner Renaissance Theater, an das Schauspielerensemble des BR-Polizeirufs 110: „Schuld“ vergeben.

Der Deutsche Schauspielerpreis wird seit 2012 jährlich vom Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) vergeben. Die Preisverleihung findet während der Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt.

„Dieses Ensemble besticht durch kernige, mit süddeutschem Dialekt geprägte Charaktere verschiedenster Temperamente. Es ist eingebettet in konfliktbehaftete familiäre Strukturen, wie sie aus dem Dorfleben bekannt sind. Fein beobachtet, sofort erkennbar und differenziert dargestellt. (…).Gebannt erleben wir diese famosen schauspielerischen Einzelleistungen, die alle in einem einprägsamen und homogenen Gesamtschauspiel münden. Wir gratulieren allen Beteiligten zu diesem ergreifenden und lebensnahen Film!“
Aus der Jurybegründung zu Polizeiruf 110: Schuld

Weltbild Sammelserie “Die beliebtesten Fernsehkrimis der DDR” Teil 2

In der noch immer optisch sehr schlecht aufbereiteten DVD-Sammelserie Edition DDR-Krimis von Weltbild ist nun der zweite Teil erschienen. Wieder bekommen die Sammler zwei DVDs völlig ohne Zusatzinformation vorgesetzt. Nur eine unzureichende Kurzbeschreibung der Serie ist auf dem Cover vermerkt.

Auf den zwei DVDs ist die komplette fünfteilige Miniserie des DDR-Fernsehens „Die Spur führt in den 7. Himmel“ aus dem Jahre 1963 enthalten. Aus der Sicht des Polizeiruf-Fans ist besonders ein junger Jürgen Frohriep in der Rolle des Vanderheyd zu nennen. Weitere bekannte Schauspieler wie Gerry Wolff, Arno Wyzniewski und Joachim Tomaschewsky sind ebenso vertreten.

Weiterführende Informationen findet man auf der Seite von Fernsehserien.de oder auf der Internetseite Die Krimihompage.

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Der Kreuzworträtselmord – Die wahre Geschichte

Der 123. Polizeiruf „Der Kreuzworträtselfall“ bleibt und ist etwas Besonderes. Auch 25 Jahre nach der Erstausstrahlung des legendären Filmes und 32 Jahre nach der tatsächlichen Tat lässt uns das Thema mit aktuellen Neuigkeiten und Entwicklungen nicht in Ruhe. Nach dem der Sutton Verlag aus Erfurt das Buch „Der Kreuzworträtselmord – Die wahre Geschichte“ von Kerstin Apel veröffentlicht hat stürzte sich nicht nur die Presse nach Jahren der Ruhe wieder auf dieses Thema. Nach mehr als 30 Jahre nach dem Verbrechen hat die Staatsanwaltschaft Halle nun ein Mordermittlungsverfahren gegen die damalige Freundin des Täters eingeleitet. Die im Buch geschilderten Tatsachen sind Informationen die den damaligen Ermittlungsarbeiten enthalten wurden. Was Kerstin Apel einst ausgesagt habe und was jetzt bekannt werde, stimme nicht überein. Es ist auch nicht abzusehen, ob das Verfahren je in einen Prozess endet. Was im Buch künstlerische Freiheiten und was Wahrheiten sind ist derzeit noch unklar.

Ob ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen kann, möchte ich noch nicht sagen. In Halle, die Stadt der realen Tat, hat das Buch, vor allem aber eine angekündigte Lesung, große Empörung ausgelöst.

Beschreibung
Die Berliner Journalistin Shiva ist alles andere als begeistert, als ihr Chef sie aus dem lang ersehnten Urlaub in Oberhof reißt, um einen uralten, längst gelösten Kriminalfall neu zu recherchieren. Und damit will der die miese Auflage steigern?
1981 hatte der Kreuzworträtselmord die ganze Republik wochenlang in Atem gehalten und eine der größten Fahndungsaktionen der DDR ausgelöst. Aber der Täter wurde gefasst und hat seine Strafe abgesessen. Lustlos beginnt Shiva, Zeugen zu befragen und die Fakten zu rekonstruieren. An eine Story glaubt sie nicht so recht.
Nur, warum gibt sich die Polizei so zugeknöpft und wer versucht, den Täter zu verstecken? Als Shiva eine Zeugin ausfindig macht, wird sie angegriffen. Was ist damals wirklich geschehen?

Kerstin Apel, Jahrgang 1963, lernte als Schülerin in Halle-Neustadt einen Jungen kennen, der zum Mörder werden sollte. »Der Kreuzworträtselmord« ist ihre erste schriftstellerische Arbeit. Nach 30 Jahren verarbeitet sie darin literarisch ihre eigenen traumatischen Erfahrungen. Denn was trotz all der Berichterstattung über den wohl aufsehenerregendsten Kriminalfall der DDR-Zeit nie bekannt wurde: Sie musste entdecken, dass ihr damaliger Freund den siebenjährigen Lars Bense in der Wohnung ihrer Mutter ermordete.“
(Quelle: http://www.suttonverlag.de/buch/der_kreuzwortraetselmord_978-3-95400-142-2.html)

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